Juni 2017 (Teil 1)

Donnerstag, 1.6.17 – Eine besondere Mittagspause
Heute war wieder super Wetter, so kann der Juni weiter gehen! Da ich heute eine 2 1/2 stündige Mittagspause habe, wollte ich ein bisschen raus und das Wetter genießen. Deshalb beschloss ich heute mal ein echter Norweger zu sein und auf unseren Hausberg joggen bzw. einen Teil, denn für ganz hoch reicht die Zeit nicht, denn ich muss ja auch wieder zurück und noch duschen bevor der nächste Kunde kommt. Wenn man hier immer wandern geht, dann wird man hier ja immer von den Norgis überholt und man fühlt sich echt wie der letzte Lappen, aber heute war ich motiviert und wollte das mal selbst ausprobieren. Ich bin nicht der beste Norweger muss ich sagen, ich war nicht allzu schnell, aber ich habs bis zur Hälfte etwa durchgezogen. Und hab beschlossen, dort eine kleine Pause einzulegen und von dort dann wieder zurück.
Mein Rückweg wurde dann allerdings durch die süßen Kühe unterbrochen. Und da sie sich extra für ein Selfi bereitgestellt hatten, konnt ich natürlich nicht dran vorbei gehen.

Ich liebe es draußen in der Natur zu sein!!

 

 

Freitag, 2.6.17 – Suppe
Heute hab ich mal wieder gekocht und wie meist wenn ich koche, wird mal wieder was Neues ausprobiert. Zuccinisuppe. War wirklich sehr lecker!!!

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Samstag, 3.6.17 – Ainas Geburtstag
Heute hatte Aina Geburtstag. Ich hatte mal wieder Lust auf ein Kleid und hab mich für das Blaue entschieden. Zum Essen gab es Paella. Es war richtig lecker!! Die letzte hab ich wahrscheinlich vor 14 Jahren auf Gran Canaria gegessen. Es war ein schöner Abend mit Freunden, wir hatten uns in letzter Zeit nicht so oft gesehen. War schön!

 

 

Sonntag und Montag, 4.6. und 5.6.17 – Ich hab die Haare schön !
Marco und ich hatten uns die Videos angeschaut, die ich bei YouTube ausgesucht hatte. Alles Frisuren, die ich mir vorstellen konnte für die Hochzeit bei der ich im Juli eingeladen bin. Und jetzt wollte ich Marcos Meinung dazu hören. So kam Marco auf die Idee, wir könnten auch meine Haare zu vielen kleinen Zöpfen einflechten und dann am Tag der Hochzeit aufmachen und dann hätte ich mega Locken.
Ich weiß nicht mehr wie genau ich ihn dazu überreden konnte, aber auf jeden Fall hat er dann irgendwann gesagt, dass er mir die Haare jetzt einflechtet. Und so haben wir über 2 Tage verteilt, die Zeit im Bad verbracht und Marco hat mir hübsche kleine Zöpfe geflochten. Dass war echt anstrengend, sowohl für Marco als auch für mich, denn ich musste die ganze Zeit stillhalten und konnte mich mit nichts ablenken. Insgesamt hat Marco 9 Stunden geflochten (naja also mich Vorbereitungszeit und wieder aufmachen, da ich über Nacht die eine Hälfte komplett eingeflochten hatte). 61 Stück sind es geworden. Einfach der Wahnsinn! Ich find es ist echt schön geworden und ich hatte sofort Sommergefühlen, denn das war schon als Kind meine Frisur für den Sommer.

Hier also das Ergebnis von 9 Stunden arbeit. Marco hat sie echt richtig schön klein gemacht, das war eine Menge Arbeit!

 

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Ende Mai 2017 (Teil 2)

Samstag, 27.5.17 – Strand
Heute konnte ich Marco mal wieder dazu überreden mit mir an den Strand zu gehen. Er ist nicht sooo der Fan wie ich. Ich liebe Strand und Meer. Aber da heute das Wetter gut war (es hat allerdings schon ordentlich gewindet), sind wir dann zum Borestrand gefahren. Einfach herrlich! Und es fühlt sich jedes Mal wir Urlaub an.

 

 

Sonntag, 28.5.17 – Gemüsepfanne mit Frühlingsrollen

 

 

Montag, 29.5.17 – Saurebohna mid Soida ond Spädzla

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Mittwoch, 31.5.17 – freier Vormittag
Meinen freien Vormittag hab ich heute zum Brot backen genutzt. Es war eine Fertigbackmischung von IKEA. Hatten wir davor noch nicht ausprobiert und ich dachte, wenn man mal kein Brot daheim hat und man trotzdem eins braucht, könnte das genau das richtige sein. Man braucht nämlich nur Wasser und eine Form in der das Brot backen soll. Man gießt das Wasser einfach in den Behälter der Fertigbrotbackmischung und dann muss kräftig geschüttelt werden. Schon ein bisschen anstrengend. Danach wird der Teig in eine Backform geleert und ab in den Ofen. Das wars. Super einfach! Und es war auch lecker. Ich finde es ist eine gute Alternative und als „Notfalllösung“ definitiv zu gebrauchen.

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Nachmittags war ich dann noch arbeiten. Dabei hab ich dieses tolle Bild gefunden. Ein Mädchen, das den Preikestolen als Rucksack trägt. Ein sehr gelungenes Bild wie ich finde. Wer Straßenkunst mag, ist in Stavanger und Sandnes übrigens gut aufgehoben, hier verstecken sich viele solcher Kunstwerke.

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Ende Mai 2017 (Teil 1)

Mittwoch, 24.5.17 – Mittagspause
Heute möchte ich euch mal über meine Mittagspausen bei schönem Wetter berichten. Das ist ein großer Vorteil, wenn man von zuhause aus arbeitet. Man kann in seiner Mittagspause einfach auch mal raus. Ich hab da sehr viele Möglichkeiten. Auf die Terrasse sitzen, in den Garten, an den Strand, einen Spaziergang oder gleich eine Wanderung. Je nachdem wie lang die Pause ist. Ich genieße das jedes mal und fühl mich viel erholter nach solch einer Mittagspause.

Heute hab ich meine Mittagspause am Strand verbracht. Und danach hab ich eine kleine Tour durch unseren Garten gemacht um zu schauen, was unsere Pflanzen machen. Hier ein paar Eindrücke.

 

Donnerstag, 25.5.17 – heute wieder alles grau
Wie der Titel schon sagt, hatten wir heute leider keine Sonne.

 

Freitag, 26.5.17 – SOMMER!!!
Heute haben wir fantastisches Wetter und es ist mega heiß. So wunderschön! Ich hoffe ich kann genug Sonne für die grauen Tage sammeln. Was macht man an so einem  Sommertag? Richtig. Sonnen, Grillen und die Zeit gemeinsam genießen. Ein richtig schöner Tag!

Donnerstag, 25.5.17 – Flekkefjord

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Heute ist auch hier ein Feiertag. Das ist was Besonderes, denn die Norweger sind nicht so religiös. Dennoch ist Christi Himmelfahrt ein Feiertag hier. Wir haben ihn natürlich dankend angenommen. Das Wetter soll heute so lala sein, aber ich will schon langem Mal Richtung Süden. Und das Wetter soll da deutlich besser sein. Bis ich Marco dazu überreden konnte und wir alles gepackt hatten, war dann schon relativ spät für einen Road Trip. Aber da es hier ja immer schön lang hell ist, war das kein Problem. Das Wetter war wirklich grauenhaft. Nebel, grau und ungemütlich. Doch gefühlt mit jedem Kilometer Richtung Süden wurde es besser. Unser Ziel war Flekkefjord. Das ist ein süßes kleines Städtchen im Süden. Und da bekanntlich der Weg das Ziel ist, sind wir nicht direkt dorthin gefahren, sondern an der Küste entlang nach unten.

Marco und ich waren noch nicht südlicher wie Egersund (das ist so ca. eine Stunde Autofahrt entfernt). Flekkefjord liegt nochmal eine gute Fahrtstunde von Egersund entfernt.

Jeder der von Stavanger nach Süden muss und ein bisschen Zeit mitgebracht hat, sollte unbedingt die etwas längere Strecke fahren, aber sie ist viel viel schöner!

Der Teil bis nach Egersund war uns also bekannt, doch trotzdem schön. Danach begaben wir uns dann auf unbekanntes Terrain. Ich hab mir den Süden Norwegens immer viel viel flacher vorgestellt und nicht so felsig. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Es war sehr bergig und viel mehr Wald wie bei uns und die Küste war felsig. Mir hat´s gefallen, da es doch ganz anders ist wie bei uns. Ich finde das sehr spannend, wenn man eine neue Gegend erkundet. Und der Vorteil mit dem Auto ist, man kann einfach überall anhalten wo´s einem gefällt.

Wir sind durch verträumte kleine Städtchen gefahren, aber auch durch Fjorde und Passstraßen. Es war gigantisch und das Wetter wurde wirklich immer besser.

Zwischen drin machten wir auch immer wieder mal Halt für ein kleines Picknick oder einen Spaziergang und es ist echt spannend was man da so alles entdeckt. Denn wir hatten uns ja nicht drauf vorbereitet, sondern sind einfach los gefahren. Es hat sich gelohnt. Wir haben schöne Plätze gefunden!

Irgendwann haben wir dann doch unser Ziel Flekkefjord erreicht. Ich wäre ja noch gerne weitergefahren, doch Marco wollte wieder zurück. Er hatte aber auch Recht, denn es war echt schon spät. Wir sind erst um 12 Uhr los und jetzt ist mittlerweile schon fast 18 Uhr und der Rückweg dauert allein schon 2 ½ Stunden und da wir aber vielleicht noch mal einen Zwischenstopp einlegen werden es bestimmt 3 Stunden und das wird dann spät genug. Und bekanntlich soll man ja aufhören wenn´s am schönsten ist.

Auch der Heimweg war schön! Wir kamen an einem riesigen See vorbei, dort machten wir nochmal Rast.

Wir hatten heute übrigens ein ganz besonderes Picknick. Ein norwegisches. Denn wir hatten Wiener Würstchen in einer Thermoskanne mit heißem Wasser dabei. Das machen die Norweger so, wenn sie unterwegs sind (ob jetzt Wandern oder am Strand oder auch bei der Biathlon WM). Und das ist eine geniale Idee kann ich euch nur sagen!

Leider wurde das Wetter mit jedem Kilometer Richtung Heimat auch wieder schlechter. Wir hatten also alles richtig gemacht und es war eine gute Entscheidung in den Süden zu fahren. Fix und fertig kamen wir zuhause an, aber mit vielen neuen Erinnerungen und wunderschönen Augenblicken!!

Ein wunderschöner Spontantrip!! Aber die Lust Norwegen weiter zu entdecken ist dadurch nur größer geworden und ich würde am liebsten gleich jetzt meine sieben Sachen packen und losfahren, aber ich muss mich wohl noch ein bisschen gedulden.

Aber die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Mitte Mai 2017

Viel zu schnell ging die Zeit mit Tami zu Ende! Aber man soll der Vergangenheit ja nicht nachtrauern, sondern die Gegenwart genießen. Das haben wir versucht. Ob die schönen sommerlichen Tage die wir hatten oder die verregneten. Hier eine kleine Zusammenfassung wie es im Mai weiter ging.

Mittwoch, 17.5.17 – Norwegischer Nationalfeiertag
Letztes Jahr haben wir den ja mit einem Freund bei seiner Familie gefeiert.
Dieses Jahr wollte ich eigentlich das absolute Gegenteil dieser familiären Feier. Ich wollte nach Stavanger zum großen Umzug, zu der Show am Hafen, Menschenmassen. Doch das Wetter war einfach sooo schlecht, das Marco und ich keine Lust hatten das Haus zu verlassen. Und so genossen wir beide den freien gemeinsamen Tag. War auch mal wieder schön! Und zur Feier des Tages gab´s Lasagne. Mmmm die war wirklich lecker!

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Freitag, 19.5.17 – Hilfe! Was jetzt?!

Ich hatte heute Nachmittag einen Hausbesuch. Marco war wie immer in der Arbeit und wusste bescheid, dass er pünktlich nach Hause kommen muss, damit ich das Auto hab, um dann zum Hausbesuch zu kommen.
Um 10 Uhr hat er mich dann angerufen, dass sie heute zu einem Kunden müssen und dass er nicht weis wie lange es dauert und so nicht pünktlich nach Hause kommen kann. Ich spielte dann alle möglichen Ideen durch. 1. Problem war, dass ich direkt davor noch Kunden haben werden, weshalb ich nicht einfach mit dem Bus fahren kann, denn die Zeit hätte ich nicht. Auch das Boot von Hommersåk nach Stavanger ist keine wirkliche Alternative. Und ich hatte ja auch die riesige Massagebank und meine Therapiematrialien, die mit mussten. Fahrrad geht natürlich auch nicht und der Kundin davon wollt ich auch nicht absagen. So ärgerlich. Nach dem Marco und ich dann nochmal telefonierten und alle Möglichkeiten durchgegangen sind, hat dieser mit einem Kollegen darüber diskutiert. Und der sagte ganz locker, ich solle mir doch einfach ein Taxi bestellen und die Firma von Marco würde das dann bezahlen, da die daran „Schuld“ seine. Auf die Idee wäre ich nie gekommen, doch die Firma sagte, dass sie selbstverständlich für die Kosten aufkommen werden. Und so bestellte ich mir also ein Taxi, dass mich zu Marco in die Arbeit bringen sollte. Irgendwie hat sich das echt cool angefühlt mit dem Taxi zu fahren. Was lernen wir darauß? Es gibt immer eine Lösung und wenn man selbst nicht weiter weis, dann sollte man jemand außenstehenden um Hilfe oder Rat fragen, denn manchmal hilft eine andere Perspektive auf ein Problem.

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Samstag, 20.5.17 – IKEA – Geschenkidee
Marco und ich waren heute mal wieder bei IKEA. Wir wollten 2 Stühle kaufen, da wir nicht genug haben, wenn wir Gäste einladen. Dann haben wir noch Kerzen und Geschenkpapier eingekauft, denn es standen ein paar Geburtstage an, an denen wir was basteln wollten. Danach haben wir noch hübsche große Tassen besorgt. Wieder zuhause wurde dann losgebastelt. Ich muss zugeben, dass die Idee nicht von mir ist, ich hab das mal im Internet gefunden und es hat mir gut gefallen und ich dachte mir, es ist eine schöne Geschenkidee. Es hat Spaß gemacht mit Marco zubasteln!

 

Sonntag, 21.5.17 – Besuch von Freunden
Wir (Tzveta, Aina, Lorin, Rojo, Einar, Marco und ich) war haben uns schon ewig nicht mehr gesehen. Deshalb wollten wir uns mal wieder treffen. Das Wetter sollte heute eigentlich gut sein, deshalb haben wir uns zum Grillen bei uns verabredet. Doch leider wurde das Wetter nicht so gut wie versprochen und wir mussten nach drinnen. Deshalb hatten wir gestern auch nochmal 2 Stühle gekauft.
Erstmal musste ich aber meinen Schreibtisch leer räumen, denn ich nutze ja den Küchentisch als Schreibtisch. Dann müssen wir durch die Tür zielen und danach haben wir ihn im Wohnzimmer aufgestellt. Natürlich in voller Größe. Das ist schon echt praktisch so ein erweiterbarer Tisch!
Ich hab den Tisch gedeckt während Marco schon mal das Essen vorbereitet hat.
Als die Gäste kamen war die Wiedersehensfreude groß. Zwischendurch hat sogar immer wieder mal die Sonne gescheint, sodass wir auch immer wieder mal raus konnten. Jeder hatte heute was mitgebracht. Aina hat leckere selbstgemachte Soßen mitgebracht. Tzveta/Rojo Fleisch und Zutaten für einen Salat und wir haben die Getränke, einen Kartoffelsalat und Kräuter-Knoblauch-Baguetts vorbereitet. Es war wirklich sehr lecker!
Zum Nachtisch gab´s dann einen Kuchen, den Tzveta gebacken hatten. Wir genossen die Sonnenstrahlen draußen.
Nachdem Tzveta, Lorin und Rojo nach Hause sind, hat Einar und Aina noch die neue Switch Konsole ausprobiert. Es war ein wirklich sehr schöner Tag!

Samstag, 13.5.2017 – 2 fantastische Jahre in Norwegen

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Heute ist es soweit. Ein weiteres Jahr in Norwegen ist Vergangenheit. Das ist aber kein Grund zur Trauer. Im Gegenteil. Viele tolle Erlebnisse die wir in dem vergangenen Jahr erlebt haben und das Abenteuer ist ja noch lang nicht zu Ende. Und so ist es auch gleichzeitig die Freude auf das kommende Jahr. Was werden wir wohl alles erleben?

Das 2. Jahr hatte viele neue spannende Augenblicke. Ich hab eine Aushilfsstelle als Physiotherapeutin gehabt. Meine Praxis hatte wieder einen kleinen Aufschwung. Ich hab viele neue und auch sehr nette Leute kennen gelernt. Wir sind umgezogen – an einen traumhaft schönen Ort! Wir hatten Besuch von Freunde und Familie. Wir waren mal wieder in der alten Heimat und noch vieles mehr.

Was wünscht man sich mehr in seinem Leben? Wir sind gesund und wir fühlen uns hier sehr wohl. Selbstverständlich vermissen wir unsere Familien und Freunde, doch so ist die Zeit, die man dann wirklich gemeinsam hat, auch viel intensiver und wichtiger.

Was könnte uns das kommende Jahr bringen? Ich werde für eine Hochzeit einer Freundin nach Deutschland reisen. Wir würden gerne nächstes Jahr mit dem Auto auf die Lofoten (eine berühmte und paradiesische Inselgruppe Norwegens) fahren. Vielleicht finde ich einen festen Job oder in meiner Praxis gibt es wieder ein paar Veränderungen. Es bleibt sehr spannend!

Aber was ich definitiv sagen kann ist, wenn man sich was vornimmt, dann kann man es auch schaffen, vielleicht nicht immer so schnell wie man sich es wünscht. Ich hätte auch gern jetzt sofort einen eigenen Bauernhof mit 3 Pferde und und und, aber das ist nicht realistisch. Dennoch ist es ein Ziel auf das man hinarbeiten kann. Und einen Traum habe ich mir dieses Jahr erfüllt. Im Gebirge leben. Es ist zwar nicht das Allgäu wie ursprünglich gedacht, doch jetzt lebe ich in einem neuen Land, das ich entdecken kann, direkt an einem See und im Garten steht ein riesiger Berg. Hört sich doch super an, wenn man sagen kann, dass man sich einen Traum erfüllen konnte.

Ich möchte euch jetzt nochmal mit Bildern durch meine 2 Jahre Norwegen führen, um die schöne Zeit mit euch zu teilen.
Ich wünsche euch viel Spaß und ich hoffe ihr werdet mich noch lange in meinem Leben begleiten. Es macht einfach so viel Spaß mein Leben mit euch zu teilen! Ein fettes Dankeschön an euch fleißigen Leser!

1. Jahr

2. Jahr

(einfach auf den blauen Text klicken, dann öffnet sich ein weiteres Fenster mit den Bildern)

Hier noch der Beitrag zum Einfährigen

Mittwoch, 13.5.2016 – Gratulerer med dagen!! – 1 Jahr in Norwegen

 

 

 

 

Montag, 15.5.17 – Mega Aussicht!

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Marco musste heute leider wieder arbeiten, da das Wetter aber heute gut sein soll, haben Tami und ich beschlossen wandern zu gehen. Wir entschieden uns für einen Berg, auf dem auch ich noch nicht war, aber unbedingt mal hin wollte. Die Tour ist mit 10,8 km und 4-5 Stunden angegeben. Es wird also eine Tagestour. Ich freu mich schon. Wir sind ein bisschen spät losgekommen, aber das müssen wir dann halt einfach im Laufen wieder wettmachen (*zwinker*).

Den Parkplatz haben wir auch gut gefunden. Er war dort wo ich ihn vermutet hatte, denn Google war nicht sehr hilfreich.

Der erste Teil war wirklich sehr schön! Er war relativ flach und man kam an vielen Seen vorbei. Dann kam ein Stück, das hat so ein bisschen an meinen Nerven gezerrt. Es war sehr steil und mit dem großen Rucksack den ich auf dem Rücken hatte, noch eine zusätzliche Herausforderung. Ich klettre nicht sehr gerne in freier Natur und innerlich betete ich nur, dass ich da nicht wieder runter muss, denn das wäre spannend geworden. Als wir da dann oben waren nahmen wir Kurs auf einen Gipfel, doch irgendwann führte uns der Weg wieder weg von ihm. Tami und ich waren beide etwas irritiert.

Nach ein paar Minuten hatten wir dann eine wunderschöne Aussicht auf einen Fjord und auf einen anderen Berg. Ich meinte noch zu Tami, dass man von dem aus bestimmt eine super Aussicht hat.

Unser Weg führte uns weiter bergab. Ich war echt irritiert und wir checkten nochmal die Karte. Nein, wir sind nirgends falsch abgebogen. Aber zu unserem Entsetzen stellten wir fest, dass wir jetzt erstmal noch weiter bergab müssen, um dann später nochmal komplett hoch zu müssen, auf den Berg mit der vermutlich tollen Aussicht. Das wird bestimmt anstrengend. Tami und ich wetteten wie lange wir wohl brauchen. Tami vermutete zwischen 30min und 40min. Ich war eher bei einer Stunde. Nach ca. 13 min waren wir oben. Es sieht von unten schlimmer aus, als es wirklich war. Aber es waren mindestens 200 Höhenmeter, es ging also schon ordentlich bergauf. Als wir dann am Gipfel ankamen, erwartete uns eine gigantisch tolle Aussicht! Man sieht Stavanger und die Inseln im Nordwesten. Das Gebirge, das im Südosten beginnt und sich nach Nordwest erstreckt. Man sieht die Fjorde (Høgsfjorden, Idsefjorden, Lysefjorden und Frafjord). Wirklich wunderschön! Ich möchte auf jeden Fall nochmal hier hoch, um Marco alles zu zeigen und auf jeden Fall mal wenn im Gebirge Schnee liegt. Das sieht bestimmt toll aus, wenn man die schönen weißen Gipfel sieht. Mir hat es hier oben sehr gefallen und der Selvigstakken gehört jetzt definitiv zu meinen Lieblingswanderungen dazu.

Tami und ich hatten eine fantastische Zeit auf dem Gipfel.

Beim Abstieg kam uns dann eine Frau entgegen. Sie sah ein bisschen hilflos aus. Wir versicherten ihr, dass es nicht mehr weit bis zum Gipfel sei und dass es sich echt lohne. Doch sie wollte gar nicht zum Gipfel, sie war auf der Suche nach dem Parkplatz. Sie war auf einem der anderen Berge hier in der Gegend und suchte schon seit über einer Stunde den Weg zum Parkplatz. Ich musste innerlich schmunzeln, das war die erste Norwegerin die ich getroffen habe, die sich so schlecht im Gebirge orientiert. Und als sie dann auch noch gestand sie kommt von der Gegend, war ich echt ein bisschen schockiert. Naja, eigentlich ist es nichts neues, dass es Leute gibt, die keinerlei Orientierungssinn besitzen. Aber ein bisschen lustig fand ich es schon, denn der Parkplatz ist auch ausgeschildert, er ist jetzt nicht sooo schwer zu finden. Ich erklärte ihr also wo sie lang muss, aber sie war so unsicher, dass ich ihr dann anbot mit uns zurück zu laufen. Das nahm sie dann dankend an. So kamen wir ein bisschen mit ihr ins Gespräch. Immer wieder toll, denn auf der Straße hätte sie uns nie angesprochen, aber wenn man in der Natur unterwegs ist, dann sind die Norweger ganz anders. Trotzdem mussten wir ihr die Infos entlocken. Witziger weiße stellte sich heraus, dass sie auch Physiotherapeutin ist. So wie Tami und ich auch. Was für ein Zufall. Wir hatten ein wirklich nettes Gespräch auf dem Rückweg und konnten auch ein paar interessante Infos übers Klettern hier in der Gegend erfahren. Als wir dann so nen Kilometer vor dem Parkplatz waren und es keine Abzweigungen mehr gab, hat sie sich verabschiedet und ist davon gesprintet. So sind sie halt die Norweger. Nur nicht zu viel mit Fremden sprechen.

Tami und ich haben die tolle Wanderung auf jeden Fall genossen und werden den Tag bestimmt nicht so schnell vergessen. Es war einfach fantastisch!

Wir haben Marco dann wieder abgeholt und sind zu uns nach Hause gefahren. Dort haben wir den letzten Abend genossen, denn morgen wird die liebe Tami schon wieder abreisen.

 

 

 

Liebe Tami,

Es war eine wunderschöne Zeit! Wir haben uns sehr über deinen Besuch gefreut! Es tat mir gut mich mit dir zu unterhalten, ein offenes Ohr zu haben oder einfach Verrücktheiten auszutauschen. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute, wo auch immer dein Weg dich hinführen wird! Ich hoffe du weißt, dass du jeder Zeit wieder willkommen bist! Es war uns eine Freude!

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Sonntag, 14.5.17 – Gartenarbeit

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Heute war das Wetter leider auch nicht perfekt, aber Tami und ich lassen uns von sowas die Laune nicht verderben. Wir haben Marco heute zuhause gelassen und sind gemeinsam zum Blumen kaufen gefahren. Ich will nämlich unsere Terrasse ein bisschen verschönern. Da sind ja schon ganz viele Pflanzen, aber ein paar sind schon eingegangen und ich will auch wieder ein paar Kräuter aussäen, dafür brauch ich nochmal frische Erde.

Es war gar nicht so einfach sich zu entscheiden was wir mitnehmen. Denn manches war einfach unbezahlbar teuer und manches einfach nur ungeeignet für die norwegischen Wetterbedingungen. Aber zum Schluss wurden wir fündig. Ein bisschen Efeu für die Hauswand, Lavendel und Erdbeeren (hoffentlich werden die was).

Als wir dann wieder zuhause waren, haben wir uns auch gleich in den Garten gesetzt und Unkraut gezupft, die Blumen die schon längst tot waren, rausgerissen und die alten Kästen sauber gemacht.

Dann haben Tami und ich eine Runde durch den Garten gedreht, um zu entscheiden was wo hin muss und haben dann auch gleich ein bisschen Pflanzen umgesetzt. Danach sind wir zu einem Feld gelaufen, um vom Feldrand Steine zu holen, um die Blumenkästen damit zu füllen. Kleine Steine hatten wir ja genug in unserem Hof. Es hat echt Spaß gemacht. Tami und ich konnten wieder ein bisschen quatschen und das Endergebnis ist, finde ich, auch echt schön geworden. Jetzt muss nur noch das Wetter passen, dass die Pflanzen auch alle gut wachsen. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

 

 

Samstag, 13.5.17 – Gemeinsamer Ausflug

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Heute war, wie die Überschrift schon sagt, auch Marco dabei. Leider war das Wetter nicht so gut wie gestern, aber wir haben uns trotzdem für eine Wanderung entschieden – für Marcos Lieblingsaussicht.

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto nach Stavanger gefahren. Von dort sind wir dann mit einer Fähre nach Tau (das haben wir als 1. Programmpunkt geplant, leider war heute nur die alte Fähre im Einsatz und das Erlebnis war nicht dasselbe, aber es war trotzdem eine sehr schöne Fahrt, wenn auch sehr stürmisch, da es ein offenes Deck war).Von Tau sind wir dann zum Fistermast gefahren. Dort machten wir dann die kleine Wanderung hoch zum Mast. Oben war´s leider auch sehr sehr windig und wir mussten uns für unser Picknick einen windstilleren Platz suchen. Als die Wolken dann immer dunkler und dunkler wurden, sind wir wieder aufgebrochen. Auf dem Weg nach unten, haben wir unser Tempo dann nochmal verdoppelt und sind Teilstücke gerannt. Den ein oder anderen Tropfen haben wir dann trotzdem abbekommen, aber wir waren noch rechtzeitig am Auto bevor es richtig geschüttet hat. Zurück sind wir dann mit der anderen Fähre gefahren und abends gab´s dann noch selbstgemachte Pizza.

Freitag, 12.5.17 – Ein wundervoller Tag

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Das Wetter hat uns nicht enttäuscht. Es ist superschön! Leider hat Marco zurzeit so viel zu tun, dass er heute nicht frei nehmen kann. Da müssen Tami und ich leider alleine gehen. Wie immer wenn wir auf den Preikestolen gehen, geht’s früh los. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass uns noch weniger wie sonst entgegen kamen. Als wir dann auf dem Plateau angekommen waren, war es einfach komplett leer. Was ist denn da los?! Das hab ich ja noch nie erlebt. Wie genial. Wir hatten den ganzen Preikestolen für uns alleine. Wir wurden dann nach unserem Fotoshooting von einer Mädelsgruppe angesprochen. Die haben gehört, dass wir uns auf Deutsch unterhalten und wollten, dass wir von ihnen Bilder machen. Das haben wir natürlich gerne gemacht und im Gegenzug haben Tami und ich auch Bilder bekommen. Während unseres Picknicks kamen dann immer mehr und mehr Menschen. Der Abstieg war trotzdem noch sehr angenehm, denn so viel war dann doch noch nicht los. Am Parkplatz angekommen, hab ich dann noch ein 2. Workout gemacht. Wir wollten wieder eine Jahreskarte kaufen, habe dann aber festgestellt, dass die die Preise schon wieder erhöht haben. Im ersten Jahr hat eine Tageskarte 100kr (= 10€) gekostet. Letztes Jahr wurde es auf 120kr erhöht und dieses Jahr waren es 200kr. Also ca. 20€ nur für den Parkplatz. Ich finde das schon echt dreist. Die Jahreskarte hat immer nur 50kr mehr gekostet und so war es diesmal auch. Aber ich hatte nicht genug Bargeld, da die ja den Preis erhöht hatten. Also musste ich irgendwo Bargeld auftreiben. Der Kiosk war geschlossen, deshalb bin ich dann ins Hotel gerannt, das in der Nähe vom Parkplatz steht (schön mit Treppen). Dort hatte ich dann mal wieder das Glück, dass jemand vor mir an der Kasse stand. 2 Touris die keinen Plan hatten. Die wollten noch irgendwo anders hin zum Wandern und die Dame an der Kasse hat ihnen verschiedene Touren auf einer Karte gezeigt. Leider waren die jetzt nicht die Schnellsten und haben sich den Weg 5 Mal erklären lassen (und haben die Karte übrigens nicht gekauft, wäre aber vermutlich besser gewesen). Dann war endlich ich dran. Leider konnte ich nicht direkt Bargeld bekommen, sondern musste irgendwas kaufen. Ich entschied mich für eine Postkarte und konnte so noch 50kr „abheben“ (mir bar ausbezahlen lassen). Als ich dann endlich wieder bei der „Parktante“ war, war die erstmal nicht da und dann hatte sie keine Ahnung wie das funktioniert und musste erst eine Kollegin anrufen. Dann hat sie sich die Nummer von unserer Parkkarte notiert und gemeint, dass sie das Weiterleitet (hat übrigens nicht funktioniert, mehrere Wochen später hat unsere Karte jemand anderes benutzt und sie hat nicht funktioniert, das hat uns dann mehrere Anrufe gekostet).

Tami und ich hatte noch Lust das schöne Wetter am Strand zu genießen und sind dann noch weiter zum Borestrand gefahren. Einfach herrlich!!!

Wir waren sogar im Meer baden. Gar nicht so kalt wie ich dachte! Es war ein sehr sehr schöner Tag! Ich will immer gar nicht mehr weg vom Strand! Ich liebe das Meer!

Nachmittags haben wir dann Marco von der Arbeit abgeholt und sind dann noch zum Shoppen nach Sandnes. Danach ging´s wieder nach Hause.